Gjergj Jozef Kola- Albania/ Austria

Gjergj Jozef Kola- Albania/ Austria

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Geboren am 19.11.1965 in Shkodra – Albanien
Familie politisch verfolgt- keine Möglichkeit auf Studium an der Universität.
Zur Demokratiezeit
1994 – deutsch an der Universität Graz.
1995 -1998 – Studium Pädagogisches Zentrum. Graz Eggenberg.
Seit 1999 HS Lehrer, lebt mit seiner Familie und arbeitet in Wien.
Publikationsverzeichnis
Er hat 10 Romane und über 40 Theaterstücke veröffentlicht.

Gjergj Jozef Kola
U linde ne Shkoder me 19.11.1965
Familja e ndjekun politikisht nuk e pati mundesine per shkolle te nalte.
Ne kohen e demokracise:
1994 – gjermanisht ne Universitetin e Grazit.
1995-1998 – Studjon per pedagogji ne Graz
Qe nga viti 1999 mesues ne Vjene ku edhe jeton e punon me familjen e tij.
Publikime
Ka botue 10 romane dhe mbi 40 drama.

1
Unë se kam ndeshë kurrë, Dulcinjen teme
Vetëm se e di, që ajo ka sy t´voket
që i ngjajnë aq shumë, lotëve t´mi, n´muzg,

E shkojnë tue lanë mrapa të njajtën vijë të bardhe
Me aeroplanat, në fluturimin e fundit,
Kur nuk e kapërcejne ma, vjeshtën.

Dulcinja jeme, nuk asht si zojushet e tjera të botës,
Se ajo nuk merret me zbukurue sytë e lekurën,
Porse rrin me orë, t`tana, tuj ndjekë muzgun

Nëpermes synit të saj të vokët, që takon shpesh
Në horizonte, lotin tem të varun, si diell portokalli
E mendon mbi dashunitë qe nuk mrriten në botë.

2
Unë se kam ndeshë kurrë, Dulcinjen teme
Vetëm se e di, që ajo ka sy t´voket
që i ngjajnë aq shumë, lotëve t´mi, n´muzg,

E minutat e kapuna n´castin tonë
Nuk kanë me u përsëritë kurrë ma
As mrenda mejet dhe as jashtë saj,

Se ajo, asht si shpija e vjetër
Ku unë ende jetoj, as mrendë as jashtë
Para se me kalue, matanë lumit me mozaik.

Në te, kurgja nuk asht ma e fiksueme
Dhe gjithckaja varet, si pikat e shiut
Mbi sytë e bardhë të qiellës.

Në jetën reale, askush nuk e takon,
Asnjihere, Dulcinjen e vet dhe unë,
Vetem sa preku, mirazhin saj të brymtë.

3

Unë se kam ndeshë kurrë, Dulcinjen teme
Vetëm se e di, që ajo ka sy t´voket
që i ngjajnë aq shumë, lotëve t´mi, n´muzg,

Në lulet e bardha të stinës së sajë
Cohem e rrezohem, tash e parë
me pikat e ujit mbi lulet e brishta.

Eh sa here dal´, e pres diellin e ri,
Në stacionin e vjetër, të trenit
Porse ajo as nuk vjen e as nuk shkon

Sepse, unë nuk jam as ma i mirë
e as ma i keq se të tjerët,
Qe i kane shkrue, para dhe mbas mejet

Dashunise për të, sepse askërkush
Nuk e takon, asnjiherë, në jetën reale
Dulcinjen e vet e unë kot, ja baj qefin vedit,

Kur mendoj, se era që kujis n´derë
Ka prue me postën e parë zanin e saj,
Që kurrë nuk e preka, as me sy e as me buzë.

4
Unë se kam ndeshë kurrë, Dulcinjen teme
Vetëm se e di, që ajo ka sy t´voket
që i ngjajnë aq shumë, lotëve t´mi, n´muzg,

M´len pra, o botë, t´a kërkoj, aty ku nuk ishte kurrë
E të mbledhi me te, vargjet, të paboje e leter,
Se unë, kurrë se kam ndeshë Dulcinjen teme.

E kërkoj, perdite t´lume, nëpër lumejt e kohës,
Që vjen e shkon, dhe zemra thahet, në bregun
E lagësht, pa cilë nji lule të vetme, për Dulcinjen

E dashunise qe pret, si anije rranjëlëshueme….
Unë se kam ndeshë kurrë, Dulcinjen teme
Vetëm se e di, që asht e bukur fort…

Gjergj Jozef Kola

ICH BIN NOCH NIE AN MEINER DULCINEA BEGEGNET
1
Ich bin noch nie an meiner Dulcinea begegnet
Über den lauwarmen Blick ihrer Augen weiß ich bescheid
Sie ähneln meinen Tränen in der Abenddämmerung,

und hinterlässt wie ein Flugzeug in seinem letzten Flug
denselben weisen Rauch hinter sich, beide schaffen es nicht
über den Herbst bis zu mir zu überfliegen.

Meine Dulcinea ähnelt nicht den anderen Fräulein
Denn sie schminkt weder Augen noch die Haut
Sondern erblickt sie stundenlang das Zittern der Dämmerung.

Durch ihren lauwarmen Blick entdeckt sie
In einer Orangensonne meine wartende Träne am Horizont,
Und sie denkt nach, über die noch nie angekommene Liebe.

2
Ich bin noch nie an meiner Dulcinea begegnet
Über den lauwarmen Blick ihrer Augen weiß ich bescheid
Sie ähneln meinen Tränen in der Abenddämmerung

die verklemmten Minuten des Augenblickes
wiederholen sich nie mehr wieder
weder innerhalb von mir noch außerhalb von ihr

Denn sie ähnelt dem alten Haus
In dem ich wohne, weder drinnen noch draußen
Bevor ich aufstehe, um den Mosaikfluss zu überwinden

In dem Haus ist kaum etwas noch festgenagelt,
alles hängt auf, wie die Regentropfen
In den weißen Augen der Wolken

Niemand begegnet im realen Leben
Niemals, seine Dulcinea und ich habe das Glück
ihre Mirage aus Tau zu berühren.

3
Ich bin noch nie an meiner Dulcinea begegnet
Über den lauwarmen Blick ihrer Augen weiß ich bescheid
Sie ähneln meinen Tränen in der Abenddämmerung

In den weißen Blüten ihrer Jahreszeit
Falle ich hin und wieder um und stehe dann
Auf den Wassertropfen ihre fragilen Blumen auf.

Eh, unzählige Male warte ich auf die neue Sonne
In diesem alten Hauptbahnhof am Rande der Welt
Aber sie kommt weder an noch fährt sie ab

Denn ich bin weder besser noch schlechter
Als die anderen, die vor mir und nach mir
über sie und ihre Liebe schrieben

denn niemand, niemals begegnet
in täglichem Leben seine Dulcinea
und ich habe kein Grund zur Freude

wenn ich das Pfeifen des Windes an der Türschwelle höre
denke ich gleich, „ah doch, es könnte ihre Stimme sein,
die ich noch nie erfuhr, weder mit Augen noch mit Lippen“!

4
Ich bin noch nie an meiner Dulcinea begegnet
Über den lauwarmen Blick ihrer Augen weiß ich bescheid
Sie ähneln meinen Tränen in der Abenddämmerung

Welt, lass mich frei dort zu suchen, wo sie nie war
ich will mit ihr, Papier und Tintenlos schreiben
Denn ich bin noch nie meiner Dulcinea begegnet.

Ich suche nach ihr, jeden Tag in den Flüssen der Welt
Und mein Herz trocknet sich am Strand der Zeit aus
Ohne jemals eine Blume für Dulcinea zu pflanzen

Die Pflanze der wartende Liebe, ist ein verwurzeltes Schiff
In dem ich noch nie an meiner Dulcinea begegnet bin
Ich weiß nur Bescheid: sie ist wunderschön.

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